Sonntag, 20. Januar 2008

Der Nebel

Ich bin gerade aus dem Film "Der Nebel" gekommen. Nach den eher schlechten Kritiken war ich aber recht positiv überrascht.
Die Handlung: Ein mysteriöser Nebel, der die gesamte Landschaft einhüllt, zwingt die Bewohner einer Kleinstadt, sich in ihrem Supermarkt zu verschanzen. In den weißen Schleiern scheinen sich Wesen zu verbergen - merkwürdig schaurig und offenbar nicht von dieser Welt. Die Ungewissheit, was in der allesverschlingenden Wolke auf sie wartet, zerrt an den Nerven der Zwangsgemeinschaft und schürt Angst und Verzweiflung.

Der Film hat mir ganz gut gefallen, allerdings bin ich der Meinung das er eher in den 70´er Jahren erfolgreich gewesen währe.
Die anderen Filme von Frank Darabont (The green Mile, Die Verurteilten) waren mit Sicherheit besser aber wer Horror mag und nicht davor zurückschreckt viele eckilge Monster zu sehen ist in dem Film gut aufgehoben. Auf der anderen Seite sollten zarte Naturen den Film meiden. Ein bisschen erinnert mich die Atmosphäre in dem Film an Stephen Kings Langoliers – Verschollen im Zeitloch. Es bilden sich auch in "Der Nebel" verschiedende soz. Gruppen die sich teilw. mörderisch gegeneinander in dem Supermarkt bekämpfen, und der Film zeigt damit das die Menschen am durchdrehen sind. Der Kampf gegen die Monster wird teilw. sehr bildlich dargestellt. Das Ende ist eine totale Überraschung und Darabont entfernt sich weit von dem Original von Stephen King. Für Stephen King Freunde die nicht hundert Prozentige treue wollen und teilweise ein bisschen einen Film gucken wollen der aus heutiger Sicht ins B Movie Genre abrutscht, was in den 70´er Jahren ein eindeutiger A Movie gewesen währe, sollte sich den Film anschauen.

Kommentare:

manflori hat gesagt…

Manche sogenannte "B-Movies" haben einen ganz eigenen Charm. Nach deiner Kritik bin ich erst recht gespannt auf den Film. Werde ihn mir anschauen.

Dennis hat gesagt…

Das freut mich, schreib dann mal.