Samstag, 11. Juni 2011

Wieso klappt das nicht immer so-

Seit einigen Tagen räume ich peu à peu meine Wohnung auf. Für den einen oder anderen ist das nichts normales.Leider gehöre ich ja zu denen den der Alltag nicht so einfach fällt. Wer morgens aufsteht frühstückt, die Küche schnell aufräumt etc. kann sich glücklich schätzen. Bei mir es eher ein regelmäßiger Kampf aus dem Bett zu kommen und vor allem dann eine gewisse Ordnung z.B. in der Wohnung zu halten.
Wer, so wie ich, zu denen gehört, die an depressiven Verstimmungen gehören oder noch mehr wissen von wem ich rede.
In den letzten zwei Jahren ist das aber schon deutlich besser geworden. Aber jetzt habe ich eine Art Lauf und es hat sich eine Art Regelmäßigkeit eingestellt und die Wohnung hat einen ordentlicheren Allgemeinzustand.
Da bin ich stolz drauf. Überhaupt sollte jeder mit depr. Verstimmungen versuchen eine Routine in den Alltag zu bekommen. Einige Sachen die ich aus meinen Therapieren noch weiss, die mir gerade durch den Kopf gehen, es gibt allerdings wesentlich mehr, die ich in meinen Unterlagen habe:
  • Wenn man nach Hause kommt nicht direkt hinsetzen, sondern erst durch die Wohnung gehen und alles wegräumen was im Weg liegt
  • Einen Plan erstellen wann man (n) was macht
  • Alles direkt wegräumen und abwaschen- hört sich einfach an, ist es aber für Betroffene nicht
  • Notfallkoffer erstellen, wo Punkte aufgeschrieben werden die zum Erfolg führen aufzuführen
  • In meinem speziellen Fall, regelmäßig Besuch einladen und einen Grund zu finden aufzuräumen
Das fällt mir gerade so ein was ich in meinen Therapien gelernt habe.

Kommentare:

Bluhnah hat gesagt…

ohoh...
dann weiterhin gutes gelingen!

Dennis hat gesagt…

@ Bluhnah: Mercccciiiiii <3